Cloppenburg, 10.08.2014

THW Quakenbrück sprengt Schornstein in Cloppenburg

"Präzise berechnet, exakt gefallen, Ablauf wie im Drehbuch - Sprengung eines 36 Meter hohen Schornsteins durch das THW erfolgreich abgeschlossen" berichtet die Nord-West-Media

Foto B.Stabe THW Qua

Die Fachgruppe Sprengen aus Quakenbrück hat zusammen mit der Sprenggruppe aus Cuxhaven Hand in Hand gearbeitet. Die Fachgruppe Räumen aus Quakenbrück und weitere zahlreiche Helfer aus Cloppenburg haben diese Sprengung zum erfolgt geführt! Im Anschluss gab es ein gutes Mittagessen für fast 200 Helfer aus der Quakenbrücker Feldküche!

Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt:

Cloppenburg/Quakenbrück. „Es hat alles prima geklappt,“ freut sich Frank Albutat, Sprengbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW). Am Sonntagvormittag hat er gemeinsam mit vielen Mithelfern, darunter mehr als 30 Ehrenamtlichen seines THW-Ortsverbandes Quakenbrück,den alten Schornstein auf dem Gelände der ehemaligen Fleischwarenfabrik Friedrich Pieper in Cloppenburg gesprengt. Nach dem exakt vorberechneten Fall zwischen die beiden noch stehenden Bauruinen des Geländes ist der zuvor 36 Meter in die Luft ragende Schornstein nach der Sprengung nur noch Bauschutt.

Die Sprengung erfolgte als THW-Übung und erregte großes Medieninteresse. Auch einige Hundert Schaulustige waren gekommen, um außerhalb des groß angelegten Sperrbezirks das Schauspiel zu erleben. Die Aktion war auf einen Sonntagvormittag gelegt worden, um Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten.

Dem Sprengbeauftragten Frank Albutat standen eine große Zahl von (meist ehrenamtlichen) Einsatzkräften des THW, der Feuerwehr, des DRK, der Polizei und der Bundespolizei zur Seite. 1,2 Kilogramm Sprengstoff wurden verwendet, um den 36 Meter hohen Schornstein aus Ziegelmauerwerk zum Fall zu bringen.

Seit Februar läuft bereits der Abriss der früheren Fleischwarenfabrik Pieper auf Hochtouren. Das Gelände gehörte bis vor Kurzem der Firma Kemper Fleischwaren in Nortrup und befindet sich jetzt im Besitz eines Investors. Der Schornstein, der Ende der 60-er Jahre errichtet worden war, war baufällig und hatte schon lange keine Funktion mehr.

Für die Sprengung des Schornsteins war ein Sicherheitsabstand von 270 Metern vorgeschrieben. Um die Bevölkerung vor der höchst unwahrscheinlichen Gefahr herumfliegender Bauteile zu schützen, wurden außerdem Straßensperrungen eingerichtet und Anwohner evakuiert.

Die Sprengung war von Gerhard Fangmann, dem Ortsbeauftragten des THW Cloppenburg drei Monate lang vorbereitet worden. „Ich musste zahlreiche Telefonate und Gespräche mit den Behörden führen,“ berichtet er. „Dann erfolgten umfangreiche Berechnungen anhand der vorliegenden Baupläne.“ Das THW hatte zur Vorbereitung der Sprengung alle baulichen Unterlagen erhalten, auf deren Grundlage die erforderlichen Berechnungen für die Sprengung erfolgen sollten.

Das THW Quakenbrück bedankt sich sehr herzlich bei allen Helfern und Organisationen! 


  • Foto B.Stabe THW Qua

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